SUP- und Snow-Fun auf den Lofoten

Different water in Norwegen

Mit dem SUP-Board zu einem einsamen Berg paddeln, hinaufsteigen und mit dem Snowboard auf Powderhängen ins Tal fahren. Dort dann eine perfekte Welle surfen und das alles an einem Tag. Ein schöner Traum? Im hohen Norden, genauer auf den Lofoten in Norwegen, sollte dieser Traum für Paulina Herpel und Valentin Illichmann Wirklichkeit werden.

Text: Paulina Herpel / Bilder: Dan Petermann

Wir können es kaum erwarten, am Ende des Winters endlich mal wieder das Meer zu riechen. Und so packen wir in Hamburg die Splitboards, Inflatable SUP Boards und Wave SUPs in den Bulli, der die nächsten 7.000 km unser bester Freund sein wird. Ausgestattet mit Standheizung und allem, was das Herz begehrt, kann die Reise in den echten Norden dann endlich losgehen. Es geht von der Hansestadt aus erst einmal nach Dänemark und auf der Öresundbrücke über die Ostsee nach Schweden. 

Stockholm empfängt uns mit Frühlingssonne und einem leckeren Zimtschnecken-Eis. Ab da wird es dann aber wie erwartet richtig kalt und winterlich. Wir kommen an jeder Menge Seen und Flüssen vorbei, die allesamt zugefroren sind. Selbst der Bottnische Meerbusen ist zugefroren. Dort spazieren wir über das Meer, was auch nicht jeder von sich behaupten kann. Überall sehen wir Eisfischer, die Löcher ins Eis geschnitten haben und zusammen mit ihren Kindern auf den großen Fang hofften. Genau so hatte ich mir Schweden im Winter vorgestellt: Weiß, kalt und ursprünglich!

Wir fahren weiter, denn wir haben ja noch immer gut 1.000 km vor uns bis zu unserem Ziel. »Was ist das dort für ein großes Schild? Stand da gerade Polarkreis?« »Ja, ich glaube schon!« Somit sind wir gerade über den nördlichen Polarkreis gefahren. Soweit nördlich war noch keiner von uns beiden. Aber ein bisschen spannender hatte ich mir das schon vorgestellt. Als würde sich die Natur oder das Klima schlagartig verändern. Tut es aber nicht, das Winterwunderland kommt eher schleichend. 

Wir sind jetzt seit 96 Stunden unterwegs. Die Tage werden immer länger, je weiter wir in den Norden fahren. Dunkel wird es erst um halb zwölf. 


Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Heft 03/2018.
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