SUP-Reise nach Galicien

Vom Meer umspült

Wälder mit üppiger Vegetation, reizende Dörfer am Meer, breite Sandstrände, Felsküste und traumhafte Landschaften: Galicien im Nordwesten Spaniens ist abwechslungsreich und idyllisch zugleich und bietet für Stand Up Paddler faszinierende Spots. Thomas Pfannkuch ist an die Westspitze Europas gereist.

Text: Thomas Pfannkuch / Bilder: Thomas Pfannkuch, Julia Rösch

Auf dem Jakobsweg, dem ältesten Pilgerweg Europas, wandern jährlich über 300.000 Menschen durch den Nordwesten Spaniens. Alle haben das gleiche Ziel: Santiago de Compostela. In der Kathedrale des berühmten Wallfahrtsorts wollen sie die mit Muscheln besetzte Statue des Heiligen Jakob umarmen und damit ihre Pilgerwanderung beenden. 

Ein Besuch Santiagos lohnt aber auch ohne vorheriges Wandern. Die hügelige Altstadt mit ihren engen Gassen, verträumten Plätzen, netten Restaurants und Cafés ist nicht ohne Grund eine der schönsten Städte Spaniens. Inmitten der historischen Mauern steht die mächtige Kathedrale mit ihren zwei markanten Türmen. Auf dem wuseligen Platz davor, dem Plaza del Obradoiro, beobachte ich die Pilger mit den Jakobsmuscheln an ihren Rucksäcken, wie sie Erinnerungsfotos schießen und sich freuen, die Strapazen der Pilgerwanderung überstanden zu haben. 

Anders als bei den Pilgern endet meine Galicien-Reise aber nicht in Santiago de Compostela, sondern beginnt dort. Mit dem Mietwagen geht es in Richtung Norden. Meine »Zelte« für eine Woche Surfen, SUPen und Landschaftserkunden schlage ich gut zehn Kilometer nördlich von Ferrol in dem kleinen Örtchen Covas auf. Heimat für die nächsten Tage ist das Nordes Surfhouse. Benannt ist es nach dem Wind »Nordes«, wie die Einheimischen die Brise nennen, die warme Sonne und gute Wellen bringt – gute Voraussetzungen für entspannte und aufregende Tage. 

Der Andalusier Manu, der Galicier Adri und seine Schweizer Freundin Fabienne begrüßen in ihrem Surfcamp, das sich in einem Haus mit roten Fensterläden und einem kleinen Türmchen direkt neben der Dorfkirche befindet, bis zu 12 Gäste. In meinem Zimmer mit Surfer-Charme fühle ich mich sofort wohl. Natürlich dürfen Surfbretter an der Wand, eine gemütliche Lounge und eine Gemeinschaftsküche nicht fehlen. Der großzügige Garten lädt zum Entspannen, Yoga üben oder Slacklinen ein.


Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Heft 03/2018.
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